Personalsorgen und klare Zielsetzung...


Am dritten Spieltag der Landesliga steht für den Offenburger FV die Auswärtsbegegnung beim VfB Bühl auf dem Programm. Beide Teams weisen nach zwei absolvierten Partien jeweils drei Punkte und ein Torverhältnis von 4:5 auf – die Ausgangslage ist somit ausgeglichen...

Trotz der jüngsten 1:3-Niederlage im Derby gegen den Kehler FV richtet Trainer Michael Kovacs den Blick nach vorne. Die Analyse des Spielverlaufs zeigte aus seiner Sicht eine ordentliche erste Halbzeit mit mehreren ungenutzten Torchancen. „Normalerweise müssen wir zur Pause vier oder fünf Treffer erzielen“, so Kovacs. Die mangelnde Effizienz im Abschluss sowie Defizite im Zweikampfverhalten bei den Gegentoren verhinderten ein besseres Ergebnis.

Dennoch bleibt Kovacs seiner offensiven Spielidee treu. „Wir werden versuchen, unser Spiel wieder durchzuziehen“, kündigt der 36-Jährige an. Der VfB Bühl sei ein unangenehmer Gegner, der zuletzt gegen den 1. SV Mörsch in der Schlussphase erfolgreich war. Auch die knappe Niederlage gegen den SC Durbachtal unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der Bühler.

Neben der sportlichen Enttäuschung wiegt der langfristige Ausfall von Nicolas Kummer schwer. Der Mittelfeldspieler verletzte sich bereits am ersten Spieltag in Schapbach und wurde am Montag mit einem Kreuzbandriss diagnostiziert. Damit reiht er sich neben Ivan Kostadinov als zweiter Langzeitverletzter im Kader ein. Für die Partie in Bühl stehen zudem Tim Meißner (Urlaub) und Jeremias Trittmacher (Sprunggelenksverletzung) nicht zur Verfügung.

Der Offenburger FV befindet sich weiterhin in der Eingewöhnungsphase, zeigt aber in vielen Bereichen eine positive Entwicklung. Kovacs hätte sich nach dem Spielverlauf gegen Kehl gerne einen zusätzlichen Punkt auf dem Konto gewünscht, hofft nun aber, mit seiner Mannschaft in Bühl wieder Zählbares mitzunehmen.


(Bild mit freundlicher Genehmigung: U. Nestlen)